EV Fürstenfeldbruck e.V.

 
 

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Damit der Traum endlich in Erfüllung geht
von peter loder

Eishalle: So könnte sie aussehen

Der Jahrhundert-Traum einer Eishalle geht weiter. Damit er kein Albtraum bleibt, hat der Eishockey-Verein nun Stadtpolitikern eine Wunschvorstellung mit drei Hallen in vergleichbaren Städten präsentiert.

Fürstenfeldbruck – Ilmenau in Thüringen, Halle an der Saale und das nicht nur geografisch naheliegende Freising dienten Werner Kaltenegger, dem mit dem Eishallen-Projekt beauftragten Vizepräsidenten des EV Fürstenfeldbruck, als Anschauungsmodelle. Am Mittwochabend scharte er die Fraktionssprecher der Stadtratsparteien und Vertreter der Stadtwerke um sich. Denen wurde das seit drei Jahrzehnten ebenso umstrittene wie heiß ersehnte Eishallen-Projekt mit einer Powerpoint-Präsentation schmackhaft gemacht – mit dem Ergebnis, dass es grundsätzlich für gut geheißen und weiterbetrieben werden soll.

Und zwar „ganz seriös“, wie es der amtierende Bürgermeister Erich Raff (CSU) ausdrückt. Auch von den übrigen Stadtratsparteien wurde breite Unterstützung signalisiert, ohne freilich gleich konkrete Zusagen zu machen. Raff: „Die Eishalle ist kein Luftschloss und auch kein Albtraum mehr, sondern ein Traum, der jetzt konkreter werden könnte.“

Sowohl die als Vergleichsmodelle vorgestellten Arenen in Halle/Saale als auch im thüringischen Ilmenau haben zwischen 4,5 und 5,2 Millionen Euro gekostet. Etwas teurer, dafür aber auch mit oberbayerischen Verhältnissen eher vergleichbarer, ist das 2014 fertig gestellte Stadion in Freising. Ähnlich wie auch in Fürstenfeldbruck schon mal angedacht, wurde dort ein bereits bestehendes Freiluft-Areal eingehaust und überdacht. Mit dem Ergebnis, dass der dortige Eishockey-Verein zwar weiterhin in der tiefsten Spielklasse am Puck war, heuer aber den Aufstieg in die Landesliga (dort spielt auch der Brucker EVF) so gut wie sicher schafft. Und: Die Zuschauerzahlen haben sich in Freising seit Eröffnung des komplett verglasten und deshalb abends futuristisch anmutenden Sport-Tempels konstant bei 300 eingependelt. Der große Unterschied der dortigen Amperstadt zu dem flussaufwärts gelegenen Bruck: In Freising ist die Halle weit weg von Wohnbebauung ins abgelegene Sportzentrum integriert. Und genau das ist der Knackpunkt.

Eine Überdachung der ans Wohngebiet entlang der Schöngeisinger Straße bestehenden Anlage ist kaum möglich. Das hat bereits ein vor zwei Jahren in Auftrag gegebenes Lärmgutachten deutlich gemacht. Daneben eine Halle neu zu bauen, ist nach Meinung von SPD-Fraktionssprecher Walter Schwarz „nicht mehr genehmigungsfähig“. Weshalb für ihn eine Zwei-Flächen-Lösung in diesem Gebiet nicht realisierbar ist. Zumal es dann auch mit der Infrastruktur (Parkplätze etc.) eng wird. Was wiederum für „Eislauf auf der grünen Wiese“ spricht. Der frei werdende Fliegerhorst wurde schon mal ins Gespräch gebracht. Denn klar ist, so Schwarz: „Wir haben gegenüber anderen Städten im Sport erheblichen Nachholbedarf.“

Bleibt noch die Finanzierung. Die soll jetzt von den als Betreiber fungierenden Stadtwerken abgeklopft werden. Bis Anfang September wird eine Wirtschaftlichkeitsberechnung gemacht. Aufschlussreich: Wie Bruck ist auch Freising ein Bier-Standort. Weshalb dort gerade geprüft wird, ob nicht die örtliche Brauerei als Namensgeber für die Halle auftritt und dafür entsprechend zahlt.

Die Arena in Halle/Saale könnte sich Raff übrigens am Samstag gleich mal persönlich anschauen: Die von ihm viele Jahre gemanagten Brucker Drittliga-Handballer sind dort zu Gast.

 

Eishalle: So könnte sie aussehen

Eishalle: So könnte sie aussehen

Fürstenfeldbruck - Der Jahrhundert-Traum einer Eishalle geht weiter. Damit er kein Albtraum bleibt, hat der Eishockey-Verein nun Stadtpolitikern eine …

Quellle:   merkur - online

 



Quelle:   Fürstenfeldbrucker Tagblatt

 
 

Quelle:  Fürstenfeldbrucker Tagblatt

Erstmals Geld für Eisstadion eingeplant

Fürstenfeldbruck - Bekommt Bruck doch eine Eissporthalle? Zumindest hat der Hauptausschuss erstmals Gelder dafür in den Haushalt eingeplant.

Das hatte Finanzreferent Walter Schwarz (SPD) gefordert. Die CSU hält das für einen Schaufensterantrag.

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Fürstenfeldbruck Erste Rate für eine Eishalle

Bruck will Planungskosten in den Haushalt 2018/2019 einstellen

Die Stadt will durch die Einstellung von Planungskosten in den Haushalt der kommenden Jahre dokumentieren, dass das 44 Jahre alte Eisstadion von einer Halle für Schlittschuhläufer und Eishockeyspieler ersetzt wird. Auf eine entsprechende Empfehlung an den Stadtrat hat sich der Finanzausschuss im Zuge der Haushaltsberatungen denkbar knapp mit acht zu sieben mit den Stimmen von SPD, BBV und Grünen und gegen den Widerstand von CSU, FDP und Freien Wählern verständigt. 2018 sollen 100 000 Euro in den Haushalt eingestellt werden, im Folgejahr dann 500 000 Euro. Finanzreferent Walter Schwarz (SPD) zog sich für seine Initiative den Unmut der CSU zu. Deren Fraktionssprecher Andreas Lohde wunderte sich darüber, dass die Einsparbemühungen der Stadt dabei ausgerechnet vom Finanzreferenten konterkariert würden. Lohde hatte jüngst bei der Podiumsdiskussion des Stadtjugendrats grundsätzlich Gesprächsbereitschaft über das Projekt signalisiert, sich aber mit Blick auf die siebenstelligen Kosten nicht auf einen Zeitpunkt für die Realisierung festlegen wollen.

Das aber ist der SPD zu wenig. Sie will eine Machbarkeitsstudie voranbringen, "ein deutliches Signal" setzen und für das Projekt notfalls "etwas aus der Rücklage nehmen" (Schwarz). Den eigentlich zuständigen Stadtwerken dürfe man die Last nicht alleine aufbürden. Ähnlich sehen das BBV und Grüne. Klaus Quinten (BBV) hält einen Ersatz für die alte Anlage auch aus Gründen der Energieeinsparung und des Klimaschutzes für geboten, ebenso wie die Grünen-Politiker Christian Stangl ("Es muss etwas geschehen") und Karin Geißler ("Wir müssen irgendwann mal anfangen").

Lohde zeigte sich überrascht und fühlte sich in eine verspätete "lustige Faschingsprunksitzung" versetzt. Dass so ein "Schaufensterantrag" noch vor den für den 25. Februar anberaumten Gesprächen mit dem Eislaufverein und auch noch ausgerechnet vom Finanzreferenten komme, der im vergangenen Jahr noch gegen den Haushaltsentwurf gestimmt habe, mache ihn ratlos. Zudem pocht Lohde darauf, dass die Ammoniak-Kälteanlage des Eisstadions in einem besseren Zustand als gemeinhin dargestellt ist. Geld einzuplanen, hält der CSU-Fraktionsvorsitzende zum jetzigen Zeitpunkt und damit in Zeiten, in denen freiwillige Leistungen gestrichen werden müssen, für "ein völlig falsches Signal, das kein Vertrauen bei den Bürgern schafft".

 

 

EVF Info Bericht FFB Tagblatt

 

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