EV Fürstenfeldbruck e.V.

 
     
 
     
 

15.05.2017

EVF Jahreshauptversammlung vom 11.05.2017

 

Gabi Pannek bleibt auch für die nächsten zwei Jahre Präsidentin

 

Fürstenfeldbruck – Gabi Pannek bleibt auch für die nächsten zwei Jahre Präsidentin des EV Fürstenfeldbruck. Bei den Neu-Wahlen des Brucker Eislaufvereins wurden am Donnerstagabend in der Gaststätte „Auf der Lände“ bis auf den zweiten Vorsitzenden Werner Kaltenegger, der sich aus beruflichen und persönlichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl stellte, alle weiteren Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern von den 53 stimmberechtigten Mitgliedern bestätigt.

Sie sei besonders stolz, dass der Verein schuldenfrei ist, sagte Präsidentin Gabi Pannek bei ihrem Rechenschaftsbericht. Der Verein werde auch weiterhin verstärkt auf den eigenen Nachwuchs bauen. Dass die Mitgliederzahl von 433 auf 509 (17,6 Prozent) anstieg, habe der Verein in erster Linie der Laufschule von Konrad Schober zu verdanken, stellte Jugendleiterin Anita Brunenberg die Verdienste des Leiters der Abteilung Eislauf heraus. Im aktiven Nachwuchsbereich betreut der EVF 126 Kinder und Jugendliche.

Bei seinem letzten Auftritt als EVF-Vize gab Kaltenegger in Anwesenheit von Bürgermeister Erich Raff, der dritten Bürgermeisterin Karin Geißler, dem BLSV-Kreisvorsitzenden Steffen Enzmann und Sven Braun vom Sportbeirat den Mitgliedern einen Statusbericht Eishalle ab. In einem gemeinsamen Workshop mit den Stadtwerken und der Unternehmensberatung Carat wurden vier Alternativen nach den Wünschen und Vorstellungen des EVF erarbeitet. 1. Einhausung der bestehenden Eisfläche zur Halle, 2. zusätzliche Eishalle am jetzigen Standort, 3. Neubau an neuem Standort und 4. alles bleibt wie bisher.

Nach Bewertung und einer Wirtschaftlichkeitsprognose empfahl die Beratungsgesellschaft die Einhausung, die die Nutzung des Schwimmbads sehr beeinträchtigen und aufgrund der Lärmentwicklung zu weiteren Einschränkungen der Nutzungszeiten führen würde, nicht weiter zu verfolgen. Kritisch wird auch der Neubau einer Eishalle neben der bestehenden offenen Eisfläche gesehen. Neben hohen Baukosten und dem Lärmschutz sowie aufgrund der in ein Mischgebiet zu errichtenden Halle dürfen nur maximal drei Tonnen Ammoniak gelagert werden. Diese Menge werde jetzt schon für die Freifläche voll ausgeschöpft und ist daher nicht mehr erweiterbar. Wegen der Kältetechnik, Lärmemission, hohen Baukosten und der Wirtschaftlichkeit ist die Variante kaum realisierbar.

Letztlich bleibt nur die dritte Alternative, Neubau einer Eishalle an einem neuen Standort. Die Beratungsgesellschaft empfahl diese Variante weiter zu verfolgen. Das bedeutet, einen Standort suchen und prüfen, Erwerbskosten planen, die Mittelherkunft (inkl. Eigenleistung und Übernahme von Betriebsleistungen durch die Vereine) sowie die Finanzierung planen. Die vierte Variante, alles beim Alten zu belassen, darüber waren sich alle einig, wolle man nicht weiter verfolgen. Kaltenegger widersprach in diesem Zusammenhang dem immer wieder die Runde machenden Gerücht, das Brucker Eisstadion sei marode und die Technik veraltet. „Die Stadtwerke leisten über Jahre hervorragende Arbeit, und das 45 Jahre alte Eisstadion präsentiert sich dank der „Pflege“ durch die Stadtwerke in guter Verfassung.“

Als Vergleichsobjekt stellte der scheidende EVF-Vize die neue Eishalle von Burgau vor, einem Neubau auf grüner Wiese mit einer Tribüne für 800 Zuschauer und Kabinen. Die Kosten der in Stahlbetonbauweise mit Leimbinder Dachkonstruktion betrugen ca. 6,4 Millionen Euro. An einem Strang ziehen wollen auch der von Christian Spannbrucker wiederbelebte Förderverein Eishalle und der Verein. Es mache keinen Sinn, unterschiedliche Strategien zu verfolgen, so wie bisher im Stadtrat geschehen. „Wir müssen unsere Kräfte bündeln und mit einer Meinung auftreten“, gab Kaltenegger den Mitgliedern mit auf den Weg.

 
Quelle: Dieter Metzler
 

Foto: Dieter Metzler
Der neue Vorstand für die kommenden zwei Jahre beim EVF (vorne v. li.): Schatzmeisterin Ramona Möller, Technischer Leiter Wolfgang Wickenrieder, Schriftführer Matthias Bschorr, (hinten v. li.): Alfred Doenicke (2. Vorstand), Konrad Schober (Abteilungsleiter Eislauf), Gabi Pannek (Präsidentin), Anita Brunenberg (Jugendleiterin) und Josef Fuchs (Leiter Abteilung Eishockey).

 

 

Foto: Dieter Metzler
Für langjährige treue Mitgliedschaft wurden geehrt (v. li.): Jimmy Dimmelmeier, Hans Eder, Christian Cmarits, Josef Schmid und Uli Schmetz. Auf dem Foto fehlen: Peter Bethmann, Josef Störzer, Jimmy Guttenthaler, Johannes Cmarits und Rudolf Hartig.