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Neuer Präsident

01.08.2021, 10:22 – W. Wickenrieder



EV Fürstenfeldbruck steht vor schwierigen Aufgaben
   

Der EV Fürstenfeldbruck hat einen neuen Präsidenten. Claus Limmer übernimmt das Amt von Gabi Pannek. Auf Limmer warten schwierige Aufgaben.
        
Foto und Bericht: Dieter Metzler
           

Fürstenfeldbruck – Claus Limmer ist neuer Präsident des EV Fürstenfeldbruck. Er übernimmt die Nachfolge von Gabi Pannek, die das Amt nach neun Jahren abgab. Ansonsten hat sich das Gesicht der Vorstandschaft des Brucker Eishockeyvereins nicht verändert: Mit den wiedergewählten Manuel Vilgertshofer (2. Vorsitzender), Romana Möller (Schatzmeisterin), Josef Fuchs (Leiter Abteilung Eishockey) und Anita Brunenberg (Jugendleiterin) sowie Matthias Bschorr (Schriftführer), Konrad Schober (Leiter Abteilung Eislauf), Wolfgang Wickenrieder (Technischer Leiter) und Alexander Thomas (Zeugwart) kann der 49-jährige Neuling im Amt auf ein bewährtes Team zurückgreifen. Die scheidende Präsidentin wurde mit viel Applaus verabschiedet. Vize Vilgertshofer überreichte ihr zwei Saisonkarten sowie eine übergroße Schneeball-Hortensie für den Garten.

Viel Applaus gab es für die scheidende EVF-Präsidentin Gabi Pannek.
© Dieter Metzler

  
„Ich bin schon eine Weile im Verein dabei, sodass ich weiß, wo unsere Probleme sind“, sagte Limmer. Vor allem die reduzierten Eiszeiten und der Streit mit Anwohnern beschäftigt den Verein. Ziele könne man nur erreichen, wenn Einigkeit und Vertrauen im Verein bestehen, sagte er. „Wir müssen zusammenhalten, eine Familie sein.“

       
Forderung der Oldies: Gekürzte Eiszeiten nicht hinnehmen
                 
Großen Raum nahm das Thema Eisstadion bei der Versammlung ein. Vize-Präsident Manuel Vilgertshofer führte den Mitgliedern die verfahrene Lage vor Augen. So hat der Vorstand erst einen Brandbrief an den OB und die Stadträte versandt, mit der Bitte, im Rahmen des geplanten Hallenbadneubaus die Integration einer Eishalle zu prüfen. Dann luden die beiden Vereinsvorsitzenden, sowie die beiden Vorsitzenden des EVF-Fördervereins, Claus Limmer und Karl Bärmann, alle Fraktionsvorsitzenden, den Sportreferenten und Sportbeirat zu einer Info-Veranstaltung ins Eisstadion ein. Dabei wurde den Kommunalpolitikern die belastende Situation des Vereins durch die Witterungsabhängigkeit des offenen Stadions, die massiven Kürzungen der Trainingszeiten als Folge der Beschwerden der Anwohner sowie die zu erwartenden Belastungen durch den Hallenbadneubau dargelegt.
                  
Josef Schmid und Christian Wirth von den „Oldies“ appellierten an die Vorstandschaft, die gekürzten Eiszeiten nicht hinzunehmen. „Die Oldies gibt es seit 30 Jahren und von heute auf morgen wird denen der Sport entzogen“, sagte Schmid verbittert. Zudem habe er einen siebenjährigen Enkel, dem nun Eiszeiten reduziert werden. In Richtung Jugendleitung und Vorstand fragte Schmid: „Wie soll da der Nachwuchs gefördert werden?“ Aufgrund eines Prognose-Gutachtens seien die Eiszeiten gekürzt worden. „Das ist ein Unding.“ Man müsse daher schleunigst mit der Stadt und den Stadtwerken ins Gespräch kommen.
                          
Das forderte auch Mitglied Alexander Cmarits. „Ein Viertel der Eiszeiten wurde uns aufgrund eines fragwürdigen Gutachtens weggenommen. Die Oldies haben keine Eiszeiten mehr. Das sind ein Drittel der Leute die jetzt hier sitzen und auf ihren geliebten Sport verzichten müssen“, beschrieb Christian Wirth die Situation der Alten im Verein. „Ihr sollt alle eure Eiszeiten kriegen“, versprach Limmer. „Es soll sich keiner abgeschoben fühlen.“
 

Langjährige Mitglieder werden geehrt - Teilweise bis zu 65 Jahre beim EVF

Als eine ihrer letzten Amtshandlungen hatte Pannek langjährige Mitglieder geehrt. Unter ihnen: Arthur Weishaupt, der bereits seit 65 Jahren beim EV Fürstenfeldbruck ist.
© Dieter Metzler

Zu Beginn der Versammlung ehrte Pannek quasi als letzte Amtshandlung langjährige Mitglieder Ausgezeichnet wurden Daniel Kremb, Manuel Deml, Alexander Heiß und Andreas Neumeyer (alle 25 Jahre Mitglied), Tobias Droglauer (40?Jahre) sowie Franz Hagn und Arthur Weishaupt (beide 65 Jahre Mitglied).
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