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Kaderplanung - Trainer bleibt

22.04.2022, 09:22 – W. Wickenrieder


Sein Team überzeugte ihn zu bleiben
   
EISHOCKEY - Trainer Roman Mucha coacht auch nächste Saison den EV Fürstenfeldbruck
Fürstenfeldbruck – Nach der Saison ist vor der Saison. Während die Eishockey-Spieler des EV Fürstenfeldbruck schon in ihrer verdienten Sommerpause sind, stecken die Verantwortlichen schon mitten in der Vorbereitung für die nächste Spielzeit. Die wichtigste Personalie ist dabei unter Dach und Fach, wie Vizepräsident Manuel Vilgertshofer (Bild) mitteilt: Trainer Roman Mucha bleibt für eine weitere Saison dem Landesligisten erhalten.
Manuel Vilgertshofer
„Mit Romans Arbeit sind wir hochzufrieden“, sagt Vilgertshofer. Er ist schon ein wenig stolz, dass der EVF den erfahrenen Slowaken halten konnte. Das habe man nicht unbedingt erwarten können. Der ehemalige Profi erhalte ständig gute Angebote von anderen Vereinen.
     
Vom Verbleib in Bruck überzeugt wurde Mucha letztlich von der Mannschaft selbst. „Das ist eine sehr gesunde Mannschaft, die vielleicht bis auf drei, vier Ausnahmen spielerisch nicht so stark ist, aber mit viel Herzblut und Kampfeinsatz bewiesen hat, was in ihr steckt“, sagte Mucha vor wenigen Wochen im Tagblatt-Interview. Allerdings müssten sich die jungen Spieler an die Disziplin gewöhnen, die der EVF-Coach von seinem Team verlangt.

Roman Mucha
Zudem ist auch das EVF-Umfeld nicht einfach. Wegen des offenen Stadions ist der Verein ohnehin der Witterung ausgeliefert. Dazu kommt noch die Unsicherheit, ob in der kommenden Saison überhaupt eine Eisfläche in Bruck zur Verfügung steht, wenn das benachbarte Hallenbad inklusive Technik zur Eisaufbereitung abgerissen wird.
                         
Dass es wegen der Stadionsituation schwierig sei, gibt Mucha unumwunden zu. Die Trainingsmöglichkeiten in Bruck seien schon sehr gewöhnungsbedürftig und hätten nicht zuletzt den Ausschlag gegeben, dass die Mannschaft erst nach der Hälfte der Saison ihre Leistung abrufen konnte. „Ein Training in fremden Hallen von 22 bis 24 Uhr ist eben nicht das Gelbe vom Ei“, sagt der Trainer. Dazu war der EVF während der Saisonvorbereitung im September und Oktober gezwungen, weil in Bruck die Eisfläche noch nicht bespielbar war.
Dennoch appelliert Mucha an die Verantwortlichen im Verein, alles zu versuchen, damit die Jugend nicht nach Germering oder Landsberg abwandert. In einem offenen Stadion zu spielen, sei für ihn als Trainer kein Unterschied, wohl aber für die Spieler, meint Mucha. Er kritisiert vor allem die Stadionbeleuchtung: „Die ist sehr grenzwertig.“
Doch damit werden die Spieler auch in der kommenden Saison zurechtkommen müssen. Zu denen, die dann für den EVF stehen zählen die Topscorer Mathias Jeske, Kresimir Schildhabel und Benedikt Pfeil - Bilder unten. Sie haben bereits für die nächste Spielzeit zugesagt. Vilgertshofer ist überzeugt, dass auch die wenigen Spieler, die das bis jetzt noch nicht getan haben, allein schon wegen Trainer Roman Mucha bleiben werden.

Mathias Jeske

Krésimir Schildhabel

Benedikt Pfeil
Quellenangabe: Fürstenfeldbrucker Tagblatt vom 22.04.2022
Bilder: Dieter Metzler
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