Auch 2026/2027 wird Philipp Steidle bei der Ersten Mannschaft des EV Fürstenfeldbruck hinter der Bande stehen. Der 40-Jährige geht damit in seine zweite Saison als Trainer in der Eishockey-Landesliga.
EVF schätzt Steidles akribische Arbeit
Beim EVF ist man von Steidles Arbeit überzeugt, obwohl man am Ende der vergangenen Saison den letzten Platz in der Gruppe A der Landesliga belegte. „Philipp arbeitet akribisch und ist ein absolut positiv gestimmter Trainer“, beschreibt Manuel Vilgertshofer, Leiter der Ersten Mannschaft den Coach. Einzelgespräche mit den Spielern zeigten Vilgertshofer, dass das Team weiter voll hinter Steidles Arbeit steht. „Wir haben uns deshalb ganz bewusst dafür entschieden, mit Philipp weiterzumachen“, so Vilgertshofer.
Neue Elemente im Spiel des EVF brauchen Zeit
Das vergangene Jahr betrachtet man beim EVF als Umbruchjahr im taktischen Bereich. „Wir haben angefangen neue Elemente in unser Spiel mit und ohne Scheibe zu bringen“, blickt Steidle zurück. In vielen Bereichen habe man sich verbessert, sagt der 40-Jährige, der aber auch einräumt, dass die Umstellungen mehr Zeit in Anspruch nahmen, als man ursprünglich erwartet habe.
Steidle setzt auf Kontinuität
Jeder einzelne Spieler habe das Potenzial und jeder sei bereit, auch in schwierigen Phasen, an sich zu arbeiten, sagt Steidle über sein Team. An die positiven Elemente aus der vergangenen Saison will Steidle für 2026/2027 anknüpfen und Schwachpunkte gezielt minimieren. „Kontinuität ist dabei sehr wichtig“, betont Steidle, für den es deshalb selbstverständlich war, sein Engagement beim EVF zu verlängern.
Lob für Zusammenhalt der Landesliga-Mannschaft
Ein großes Kompliment macht Steidle seinem Team in Sachen Zusammenhalt: „Die Kabine ist immer zusammengeblieben, niemand hat die Schuld bei jemand anderem gesucht. Jeder hat versucht, seinen Teil beizutragen. Wenn es sportlich gut läuft, ist das einfach, aber wenn es schlecht läuft, dann ist das nicht selbstverständlich.“
Kontinuität auch beim Kader des EVF
Mit Blick auf die kommende Saison erhoffen sich Steidle und Vilgertshofer einen erfolgreicheren Start in die Punktspiele als im Herbst 2025. Beim Kader für die neue Saison sieht man sich grundsätzlich auf einem guten Weg. Auch wenn wichtige Zusagen noch fehlen, dürfte die Mannschaft weitestgehend zusammenbleiben. Den einen oder anderen Neuzugang peilt Vilgertshofer dabei an: „Wir schauen uns immer nach einzelnen Spielern um, die zu unseren Vereinswerten passen und uns weiterbringen.“ Weiterhin setzt der EVF außerdem konsequent auf den eigenen Nachwuchs, der wieder Gelegenheit bekommen soll, Einsatzzeiten in der Landesliga zu sammeln.