Keine Punkte – aber eine achtbare Leistung beim EV Pfronten, so könnte man die Reise des EVF ins Ostallgäu zusammenfassen. Schwachpunkt war das Powerplay des EVF. Für Fürstenfeldbruck stand erneut Valentin Mohr im Tor.
Stabil aber torlos durchs erste Drittel
Der EVF spielte im ersten Drittel defensiv stabil. Eine Unterzahl ab der siebten Minute blieb ohne Folgen. Knapp drei Minuten Überzahlspiel konnte das Team von Trainer Philipp Steidle auf der anderen Seite nicht für einen Führungstreffer nutzen.
Powerplay des EVF funktioniert in Pfronten noch nicht
Unangenehm aus Brucker Sicht verlief der Start ins zweite Drittel: Der Rest einer Strafe gegen Pfronten stand noch auf der Uhr, als das 1:0 für die Gastgeber fiel. Der EVF hielt das Spiel trotz des Rückschlags offen: Eineinhalb Minuten nach dem Tor der Falcons traf Kevin Melcher bereits zum 1:1. Kurz darauf geriet der EVF erneut bei eigener Überzahl in Rückstand – und antwortete erneut mit dem Ausgleich: Verteidiger Lucas Spindler traf zum 2:2. Erst ein Doppelschlag der Gastgeber in der 32. Minute sorgte für einen 4:2-Vorsprung für den EV Pfronten.
Yatsenko verkürzt mit Tor im letzten Drittel
Der EVF bekam mit einer doppelten Überzahl Ende des zweiten und Anfang des dritten Drittels die Gelegenheit noch einmal heranzukommen, konnte sein Powerplay aber nicht nutzen. Dagegen traf Pfronten nach einer weiteren Strafe in der 48. Minute zum dritten mal in Unterzahl. Auf 5:3 kam der EVF danach noch durch ein Tor von Yevhenii Yatsenko heran.
Steidle setzt auf einfacheres Spiel und mehr Routine
Die Gegentore bei eigener Überzahl bezeichnete EVF-Trainer Philipp Steilde nach dem Spiel als „bitter“. Die Ursache sah Steidle in Ungenauigkeiten im Passspiel und einem für den Moment noch zu komplizierten eigenen Powerplay. „Ich denke in zwei drei Wochen, wenn die Automatismen da sind, wird uns das nicht mehr passieren. Aber jetzt müssen wir einfacher spielen, einfachere Pässe spielen und direkter zum Tor gehen“, ordnete Steidle das Spielgeschehen ein. Steilde monierte den einen oder anderen Fehler seines Teams, sah beim Auswärts-Auftritt seiner Mannschaft aber auch viel Positives. „Wir hatten unsere Chancen insbesondere jeweils kurz vor den Gegentoren und wenn wir da kälter sind, machen wir das Tor und nicht der Gegner.“
Am Sonntag nach Germering
Mit der von Trainer Philipp Steidle vorgegebenen Marschroute geht’s für den EVF am Sonntag (25.10.) weiter. Auf dem Spielplan der Ersten steht das Derby zwischen dem EVF und den Wanderers Germering. Gespielt wird ab 17.45 im Polariom in Germering.